Herzlich willkommen bei den Testberichten zum Hundefutter Test 2019. Unsere Redaktion zeigt Dir hier alle von uns unter die Lupe genommenen Erziehungshalsbänder. Wir haben alle Informationen die wir bekommen konnten zusammengestellt und zeigen Dir auch eine Übersicht der Kundenrezensionen die wir im Netz gefunden haben.

Unser Ziel ist es, Dir die Kaufentscheidung zu erleichtern und Dir zu helfen, das für Dich am besten geeignete Hundefutter zu finden.

Zu den am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) geben wir Dir im Ratgeberbereich und beim Produkt die richtigen Antworten. Test Videos dürfen nicht fehlen, waren aber leider nicht immer vorhanden. Natürlich gibt es auch noch weitere wichtige Informationen, die Dir dabei helfen sollen, das richtige Hundefutter zu kaufen.

Inhaltsverzeichnis:

Kaufberatung: Das Wichtigste in Kürze

  • Es gibt verschiedene Arten von Hundefutter. Dazu gehören das Nassfutter, das Trockenfutter und das so genannten BARF-Futter, welches nur aus Fleisch besteht. In allen Sorten sollen die wichtigsten Nährstoffe für den vierbeinigen Liebling enthalten sein. Außer beim BARF-Futter gibt es überall noch weitere mehr oder weniger sinnvoll verwendete Zusatzstoffe.
  • Das Hundefutter sollte auf die jeweilige Lebenssituation des Hundes abgestimmt sein. Möglichst immer passend, ob es sich um einen Welpen, einen jungen Hund, einen erwachsenen Hund oder einen alten Hund handelt. In unserem Vergleich zeigen wir Dir, welches Futter genau richtig für Deinen Hund ist.
  • Gesundes Hundefutter wird immer wichtiger. Daher achte bitte darauf, dass Dein Futter weder Getreide, noch solche Zutaten wie Soja, Reisstärke oder gar Kartoffelstärke enthält. Auch „pflanzliche Nebenerzeugnisse“ hören sich zwar gut an, sind aber echt schlecht für das Tier.

Ranking: So ist unsere Einschätzung zum Hundefutter Test

Platz 1: animonda Gran Carno adult Hundefutter

Angebot
animonda GranCarno Hundefutter, Nassfutter für erwachsene Hunde, 6 x 800 g
203 Bewertungen
Einschätzung der Redaktion

Animonda GranCarno Hundefutter Adult

Hunde lassen sich in puncto Qualität nicht täuschen und sie lieben Fleisch. Deshalb wird GranCarno Nassfutter ausschließlich aus frischen fleischlichen Zutaten, wie Herz, Lunge, Fleisch und Leber zu-bereitet. Ergänzt mit lebenswichtigen Mineralstoffen und Vitaminen ist GranCarno die natürlich artgerechte Nahrung für Ihren Hund. Die frischen, fleischlichen Zutaten werden schnell und schonend verarbeitet um alle wichtigen Nährstoffe zu erhalten. Natürlich, unverfälscht und mit dem typischen Fleischgeschmack, den Hunde so sehr schätzen.

Für mehr Abwechslung gibt es GranCarno auch als Trockennahrung. Entwickelt nach der „Gentle-Nutrition-Formel“ bietet sie eine kraftvolle und energiereiche Kost und garantiert eine hohe Bekömmlichkeit und optimale Verdaulichkeit als ideale Basis für Wohlbefinden und Agilität des Hundes.

Hunde lieben Fleisch

In animonda GranCarno werden hochwertige frische, fleischliche Zutaten, wie Herz, Lunge, Fleisch und Leber, schnell und schonend verarbeitet. Geschmacksverstärker, Getreide, Zucker und Soja kommen bei uns genauso wenig in den Napf wie Farb- und Konservierungsstoffe. Durch die vielen verschiedenen Geschmacksrichtungen kommt keine Langeweile auf. Für besonders empfindliche Hundemägen hat animonda GranCarno Sensitiv entwickelt.

So sind die Kundenbewertungen
Derzeit gibt es 435 Kundenbewertungen die mit 93% überwiegend sehr positiv ausfallen. Davon haben 83% mit 5 Sterne, 7% mit 4 Sterne und 4% mit 3 Sterne bewertet. Negative Bewertungen mit 2 und 1 Stern gab es insgesamt nur zu 7%.
Überwiegend positiv wird der hohe Fleischanteil von 70% bewertet. Und dass keine Geschmacksvertärker oder Konservierungsstoffe verwendet werden.

Die meisten negativen Bewertungen beziehen sich interessanterweise nicht auf die Qualität des Futters, sondern darauf, dass er vorkommt beim Öffnen der Dose, dass das Futter herausspritzt oder das gelieferte Paket beschädigt sei.

FAQ
Wie hoch ist der Fleischanteil?
Antwort: Sorte Rind & Herz: 51% Rind 17% Herz
Sorte Rind & Huhn: 38% Rind 30% Huhn
Ist dieses Futter Gentechnik frei?
Antwort: Lt. Hersteller, ist das Futter gentechnikfrei
Wo genau ist der Unterschied zwischen dem normalen und dem sensitiv Futter?
Antwort: In der Regel bedeutet das, dass für empfindliche Hunde keine anderen Fleischsorten hinzugefügt wurden. Normale Futtersorten bestehen nicht nur aus dem aufgedruckten Fleisch, sondern haben auch Geflügel, Schwein etc als Bestandteil. Bei Allergikern kann das ein Problem sein. Außerdem wird auch bei den Zusätzen auf typische Allergieauslöser verzichtet.

Platz 2: Rinti Kennerfleisch Multipack

Rinti Kennerfleisch Multipack, 24x400g
94 Bewertungen

Platz 3: Wolfsblut Wild Duck Adult

Angebot
WOLFSBLUT Trockenfutter WILD DUCK Ente + Kartoffel Adult für Hunde 15,0 kg
503 Bewertungen
Einschätzung der Redaktion
Dieses Trockenfutter von Wolfsblut ist natürlich auch deshalb so vielversprechend, weil eine antiallergische Wirkungsweise gegeben ist, bestens geeignet für Hunde mit einer Neigung zu Nahrungsunverträglichkeit. Dass Wild Duck frei von künstlichen Farbstoffen und eiweißreduziert ist, zeichnet das Trockenfuttermittel zusätzlich aus. Das Immunsystem und Abwehr stärkende Produkt ist für Hunderassen in sämtlichen Körpergrößen ratsam, vorgesehen ist es für ältere Hunde. Um den Geschmack zu optimieren, ist die Proteinquelle Ente enthalten. Deinem Hund verspricht Wild Duck damit zweierlei. Einerseits Mehrwert für die gesundheitliche Vorsorge und andererseits eine Menge Geschmack. Eine Futterlösung, die von vielen Kunden sehr geschätzt wird.
So sind die Kundenbewertungen
Derzeit gibt es 497 Kundenbewertungen die mit 94% überwiegend sehr positiv ausfallen. Davon haben 81% mit 5 Sterne, 10% mit 4 Sterne und 3% mit 3 Sterne bewertet. Negative Bewertungen mit 2 und 1 Stern gab es insgesamt nur zu 6%.
FAQ
Welche Tagesmenge wird für einen Hund (Labradorrüde, 41 kg) ausgewiesen?
Antwort: 400 bis 520 g pro Tag.Es hat nur 21% Eiweiß.Mein Bobtailrüde wiegt etwa genauso viel und bekommt 400 g aufgeteilt auf 2 Mahlzeiten.Ich gebe aber Gurke,Apfel getr.Lunge Ochsenziemer usw und auch rohes Fleisch 2 Mal die Woche dazu.
Wieviel Rohprotein hat dieses Futter
Antwort: Protein 21 %
Fett 9 %
Feuchte 8 %
Rohasche 8 %
Rohfaser 3 %
Calcium 1,58 %
Phosphor 0,95 %
Ist das nur für Hunde ode andere Tiere auch?
Antwort: Nur für Hunde

Platz 4: Panzi FitActive Premium Hundefutter Rind

Panzi FitActive Premium Hundefutter Rind normal
21 Bewertungen
FitActive Rind normal ist eine komplette und ausbalancierte Premium-Trockennahrung für Hunde mit normaler Aktivität. Da es sich um eine qualitativ hochwertige Pflegeernährung handelt, enthält dieses Produkt alle Zutaten – einschließlich wichtiger Mineralstoffe und Vitamine – die sicherstellen, dass Ihr Haustier ein gesundes, fittes und aktives Leben führt.

Inhaltsstoffe / Zutaten
Fleisch und tierische Derivate (Rind mind. 5%, Hühnchen mind. 25%), tierisches Fett, Mais, Weizen

Platz 5: Balduin Bio-Hundefutter

Hundefutter bei Stiftung Warentest

Bei unserer Suche in den Verbraucherportalen von Stiftung Warentest (www.test.de) oder bei Konsument.at (vergleichbar in Österreich) konnten wir diesen Hundefutter Test 06/2019 finden. Insgesamt hat Stiftung Warentest 31 Hundefuttermarken getestet. Dabei waren auch 5 BARF-Menüs die alle ein miserables Urteil erhielten und mit mangelhaft bewertet wurden. Und wir Dir daher hier auch diese Produkte erst gar nicht im Detail vorstellen wollen.

Nachfolgend siehst Du 4 Nassfutter die von Stiftung Warentest mit GUT bewertet wurden.

Unser Ratgeber Bereich: Wichtige Fragen und Antworten auf die Du vor dem Kauf von Hundefutter achten solltest

Was für Hundefutter gibt es?

Wenn man sich genau umschaut, wird man sehen, dass es unendlich viele Hundefutter-Sorten gibt. Nicht nur sehr viele unterschiedliche Hersteller, sondern auch vier unterschiedliche Futterarten sind auf dem Markt. Das sind Nassfutter, Trockenfutter, BARF und das selbstgekochte Hundefutter.

Nassfutter

Von vielen Hundebesitzern wird Nassfutter auch als Feuchtfutter bezeichnet. Mehr als 80 Prozente Feuchtigkeitsgehalt sollte es haben. Hierbei wird Fleisch gekocht, konserviert und mit weiteren Zutaten wie Gemüse oder Getreide vermischt. Nassfutter ist lange haltbar, muss nicht sehr gekühlt gelagert werden und in der Regel ist es keimfrei.

Hundefutter Hersteller vermitteln dem Hundebesitzer, dass sie ihrem Hund doch Abwechslung im Geschmack gönnen sollten und daher gibt es alle erdenklichen Geschmacksrichtungen und Zusammensetzungen. Alle Nährstoffe sind enthalten und eigentlich brauchst Du Deinem Hunde nichts weiteres zu füttern.

Nassfutter für Hunde

Nassfutter für Hunde gehört zu den sichersten und ausgewogensten Hundefutter Arten. Hierbei kannst Du eigentlich auch als unerfahrener Hundehalter nichts falsch machen. (Foto © https://pixabay.com/)

Trockenfutter

Der Name „Trockenfutter“ sagt es bereits aus, es ist trockenes Hundefutter. Der Feuchtigkeits-Gehalt liegt hier bei ca. 10 Prozent. Das macht das Futter in Menge recht leicht. Auch lässt es sich leicht und lange aufbewahren. Bei der Produktion des Trockenfutters wird mit hohem Druck und mit Wärme gearbeitet. Dies zerstört leider viele Nährstoffe im Futter, die man durch Ergänzungsmittel später bei der Fütterung wieder zuführen sollte.

Pellets sind die klassische Form des Trockenfutters, die man dann sehr leicht portionieren kann. Früher gab es die klassischen Frolic auf dem Markt. Die Hersteller überprüfen ständig auch beim trockenen Hundefutter die Qualität und die Zusammensetzung. Wichtig ist, wenn Du Deinen Hund mit Trockenfutter fütterst, dass Du zusätzlich ausreichend Nährstoffe zuführst und darauf achtest, dass der Hund sehr viel trinkt. Leicht kann es zu Nierenschäden kommen.

Trockenfutter für Hunde

Beim Trockenfutter für Deinen Hund kommt es auf die Qualität an. Wenn Du dieses Futter verwendest, musst Du Mineralstoffe dazufüttern und auf den Wasser Konsum Deines Hundes achten. Bei Trockenfutter muss er sehr viel trinken, das ist wichtig! (Foto © https://pixabay.com/)

BARF

BARF ist eine Abkürzung für Biologisch Artgerecht Rohfleisch Fütterung. Es soll den Hund möglichst naturnah ernähren. Das BARF-Futter besteht aus rohem Fleisch, rohen Knochen, teils auch aus Obst und Öl. Man serviert dem Hund dies entweder einzeln oder auch zusammengemischt. Es gibt viele Hunde, die diese Form der Ernährung lieben. Ich selbst habe einen 85 kg Kaukasischen Owtscharka (Herdenschutzhund), der jetzt 11 Jahre alt ist und nur so ernährt wurde, nur mit BARF Fleisch. Das nimmt zwar täglich etwas Zeit in Anspruch, kommt aber dem Hund, seiner Lebensqualität und Wohlbefinden zugute.

Kritiker glauben, dass der Hund viele Bakterien ausgesetzt ist, die sich im rohen Fleisch befinden. Aber keine Sorge, die machen dem Tier nichts aus. Nur wir Menschen müssen etwas vorsichtig, besser umsichtig sein. Einige glauben auch, dass das Abwehrsystem des Hundes leidet, aber auch das kann ich jetzt nach 11 Jahren BARF nicht nachvollziehen. Mein Cäsar ist im hohen Alter immer noch kerngesund.

BARF-Futter

Für mich als Autor dieser Zeilen, die besten und artgerechteste Futterweise für den Hund. Etwas mehr Arbeit, aber Dein Tier bleibt länger gesund und munter. (Foto © https://pixabay.com/)

Vorteile BARF

  • Das Futter besteht aus sehr frischen Produkte
  • Hundebesitzer weiß genau was sein Hund frisst
  • es gibt tiefgefrorenes BARF Hundefutter – wird auch geliefert
  • Dieses Futter ist immer getreidefrei
  • Futtermenge individuell anpassbar

Nachteile von BARF

  • etwas mehr Arbeit für den Tierhalter bei der Zusammenstellung
  • ist kostenintensiver als Fertigfutter
  • geringes Infektionsrisiko gegeben
  • selten gibt es Verstopfung oder Magen-Darm-Probleme

Selbst Hundefutter kochen

Natürlich kann man auch seinem Hund das Futter selbst kochen. Am wichtigsten hierbei ist, generell auf jede Würzung wie Salz, Pfeffer usw. strikt zu verzichten. Man kann hier sehr auf die Bedürfnisse seines Hundes eingehen. Ist bei uns mal aus welchen Gründen auch immer, kein BARF Fleisch vorhanden, kochen wir selbst. Meist gibt es dann Reis mit gekochtem Hühnerfleisch.

Was kostet Hundefutter?

Gutes Hundefutter hat seinen Preis, gerade wenn darin hochwertiges Muskelfleisch verarbeitet wird. Bei größeren Hunden braucht man monatlich schon zwischen 30 und 50 Kilo davon, wenn man Trockenfutter verwendet. Dafür sollte man ca. 70 EUR einplanen. Gutes und hochwertiges Nassfutter ist ein wenig teurer.

Natürlich richten sich die monatlichen Kosten für Hundefutter auch nach der Größe des Hundes. Da gibt es schon Unterschiede, ob Du einen Chihuahua oder eine Deutsche Dogge besitzt. Dementsprechend kann man im Durchschnitt von 20 bis 100 EUR pro Hund und Monat für Futter ausgehen.

Die Tester von Stiftung Warentest empfehlen vor allem für kleine Hunde Futterprodukte aus dem Supermarkt von Lidl, Aldi Süd oder auch die Marke Pablo von Netto oder Penny. Kauft man dort, kommt man bei den Kosten für eine Tagesration auf 1,36 EUR bis 1,58 EUR. Für große Tiere bieten sich auch die großen Dosen von Edeka und Nette an. Als bestes Markenprodukt wird von den Testern Pedigree (ca. 1,99 EUR) empfohlen.

Wo kann ich Hundefutter kaufen?

Hundefutter kannst Du im regionalen Fachhandel ebenso kaufen, wie in fast allen Supermärkten. Am besten kauft man unseres Erachtens im Online Handel, weil man da das Futter nicht selbst transportieren muss, was ja bei einem großen Hund schon eine ganze Menge sein kann.

Hundefutter findest Du bei:

      • Fressnapf
      • Zooroyal
      • Raiffeisenmarkt
      • Futterhaus
      • Amazon
      • Zooplus
      • Real
      • Rewe

und vielen weiteren Anbietern. Sogar auch bei Heimwerkermärkten wie Hornbach.

Wie Hundefutter lagern?

Man sollte das Futter für den vierbeinigen Liebling richtig aufbewahren! Hierbei gibt es Unterschiede zwischen der Lagerung von Trockenfutter und Nassfutter.

Nassfutter wird handelsüblich in Konservendosen aus Blech verkauft. Wichtig ist bei der Lagerung, dass es trocken und halbwegs kühl ist. Dann kann man es über einen längeren Zeitraum liegen lassen. Ganz wichtig! Futter in der Konserve darf nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein!

Meist kauft man aus Kostengründen auch schon mal größere Dosen, weil das natürlich billiger ist. Natürlich ist nun eine 800 Gramm Dose als Tagesration für einen Mini-Hund viel zu viel. Die angebrochene Dose sollte jetzt möglichst luftdicht verschlossen werden und in einem speziellen kleinen Kühlschrank aufbewahrt werden. Konservendosen die geöffnet sind und mit Sauerstoff in Verbindung kommen, neigen zu einer chemischen Reaktion, es findet eine Metalloxidation statt. Diese Schadstoffe können sich im Futter festsetzen.

Es gibt auch Glasbehälter mit einem festverschließbaren Deckel, in die man das Restfutter umfüllen kann. Einfach mal bei Fachhandel nachschauen. Kaltstellen und kalt Aufbewahren ist alles gut für das Hundefutter. Bevor Du Deinem Liebling das kalte Futter zum Fressen hinstellst, solltest Du dieses aber auf Zimmertemperatur erwärmt haben. Sonst kann es schnell zu Verdauungsstörungen kommen.

      • Luftdicht verschlossen an kühlem Ort aufbewahren
      • nicht lange Aufbewahrungszeit nach Öffnung beachten
      • Metalloxidation bei der Blechdose vorbeugen und daher am besten umfüllen in eine Kunststoff-Dose
      • Nur in Raumtemperatur füttern

Trockenfutter lässt sich leichter und problemloser lagern. Am besten Du schaffst Dir eine entsprechende Aufbewahrungsbox an und füllst das Trockenfutter aus dem Plastiksack dorthin um, damit es luftdicht verschlossen werden kann. Plastikverpackungen haben den Nachteil, dass sie meist mit Weichmachern und chemischen Stoffen versetzt sind. Diese können in das Hundefutter übergehen, daher besser umfüllen.

Die Lagerung sollte an einem trockenen nicht zu heißen Ort erfolgen. Vorsicht! Feuchtigkeit erzeugt immer Schimmel am Futter. Das ist schädlich für das Tier und darf dann nicht mehr verwendet werden.

      • Nicht im Plastiksack aufbewahren
      • Säcke mit einer Beschichtung wie bei einem Tetra-Pack sind ideal
      • Eine separate Aufbewahrungsbox ist empfehlenswert
      • Luftdicht und trocken lagern

Was genau ist Bio-Hundefutter?

Bio-Futter wird aus ökologisch kontrolliertem Anbau hergestellt. Die Hundefutter-Hersteller müssen nach EU-Verordnung gewisse Kriterien erfüllen, gerade dann, wenn sie sich für das ABCERT-Siegel berechtigen wollen. Die verwendeten Inhaltsstoffe müssen aus 95 Prozent ökologischem Anbau stammen. Die verwendeten tierischen Produkte dürfen nur aus BIO-Betrieben kommen.

Was ist getreidefreies Hundefutter?

Der Name sagt es schon, in diesem Hundefutter ist kein Getreide enthalten. Was allerdings noch lange nicht bedeutet, dass es damit besser ist für den Hund als anderes Futter. Denn es kommt auf die Zusammensetzung an. Hierbei sollten einige Grundsätze beachtet werden.

Naturgegeben ist der Hund ein Fleischfresser, das war er schon als er noch Wolf war. Der Wolf verspeist genau so gern wie der normalen Haus-Hund die Tiermägen in denen sich immer ein gewisser Anteil von Getreide befindet, das vorher gefressen wurde. Wenn jetzt der Fleischanteil mit tierischem Eiweis extrem hoch ist, dann macht ein wenig Getreide also auch nichts aus. Ebenso positiv sind Spurenelemente für den Organismus des Hundes.

Triff deine Kaufentscheidung: Welcher der vorgestellten Hundefutter passt am besten zu deinem Hund?

Die Hersteller von Hundefutter produzieren verschiedene Varianten von Hundefutter her und deshalb bieten sich für dich verschiedene Möglichkeiten an, wie du deinen Vierbeiner füttern kannst. Es ist wichtig den Überblick zu behalten und deswegen stellen wir in diesem Artikel die wichtigsten Arten von Hundefutter vor. In der Regel wird das Hundefutter nach den verwendeten Zutaten und Inhaltsstoffen voneinander unterschieden:

  • Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil
  • Hundefutter ohne Getreide
  • Hundefutter ohne Zusatzstoffe
  • Hundefutter ohne tierische Nebenerzeugnisse
  • Biologisches Hundefutter
  • Veganes und vegetarisches Hundefutter

Alle oben genannten Arten von Hundefutter bringen ihre eigenen Vor- und Nachteile mit sich. Deshalb solltest du diese beachten und entscheiden, ob das jeweilige Hundefutter für einen Vierbeiner Freund geeignet oder ungeeignet ist. Wir stellen dir dir sechs bereits erwähnten Hundefutter vor und genau auf die Vor- und Nachteile detailliert ein.

Daniela Krimel ist eine Expertin für Tierbedarf und erklärt: „Sollte dein Vierbeiner an Übergewicht leiden, musst du auf Trockenfutter verzichten. Dein Hund wird die Kilos nicht loswerden können, weil im Trockenfutter eine hohe Energiedichte enthalten ist. Das Nassfutter trägt in einer Kombination mit viel Bewegung dazu bei, dass die Kilos verschwinden und dein Hund sich wieder gut fühlt.“

Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil: Für welche Hund ist es geeignet und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?

Dein Vierbeiner Freund sollte so ausgewogen wie möglich ernährt werden. Für deinen Hund ist es am besten geeignet, wenn er das Hundefutter mit einem Fleischanteil von 60 bis 70 Prozent bekommt. Davon gehen zahlreiche Studien aus. Besonders für Allergiker eignet sich die Nahrung mit einem fleischreichen Hundefutter. Dabei musst du auch beachten, dass andere Bestandteile des Futters für deinen Hund verträglich sind.

Die natürliche Ernährung eines Haushundes besteht aus Fleisch, da seine Vorfahren, nämlich die Wölfe nur Fleisch aßen. Aus diesem Grund besteht eine optimale Hundeernährung aus viel Fleisch. Im Hundefutter mit einem hohen Fleischanteil sind auch sehr viele tierische Proteine zu finden sowie Vitamin B12, B6, E, C, Magnesium, L-Carnitin und Kalzium. Diese Bestandteile tragen zur Stärkung von Muskeln, Knochen, Zähnen und Nerven bei. Folglich wird der Hund fit gehalten und fühlt sich einfach nur gut.

Aus dem Fleisch bekommt der Hund fast alle wichtigen Nährstoffe, die er benötigt. Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass das Fleisch über wenig Allergene verfügt und somit von dem Hund problemlos verdaut werden kann.

Vorteile

  • Ernährung ist artgerecht
  • Viele Nährstoffe und Proteine enthalten
  • Allergierisiko gering

Nachteile

  • Bei übermäßig viel Fleisch tritt das sog. „All-Meat Syndrom“ auf

Trotzdem sollte dein Hund nicht zu viele Proteine aus dem Fleisch bekommen. Schließlich tragen die Leber und die Nieren einen Schaden, wenn der Hund übermäßig viel Fleisch isst. Eine ausgewogene Ernährung sollte auch Obst und Gemüse beinhalten.

„Dein Vierbeiner kann schnell krank werden, wenn er sich ausschließlich von Fleisch ernährt. Dieses Essverhalten bezeichnet man auch als das „All-Meat Syndrom“. Hierbei handelt es sich um eine einseitige Ernährung.“

Bei der Auswahl des Futters ist immer darauf zu achten, ob der Hersteller das Fleisch im Hundefutter als Fleischmehl oder Frischfleisch angibt. Das Fleischmehl verfügt über einen deutlich höheren Fleischanteil, weil dem Fleischmehl das Wasser entzogen wurde. Frischfleisch beinhaltet einen großen Wasseranteil.

Trockenfutter ohne Getreide: Für welche Hund ist es geeignet und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?

Wenn im Hundefutter zu viel Getreide enthalten ist, kann es für den Hund negative gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Sollte bei dem Hund keine Unverträglichkeit gegenüber Getreide vorliegen, ist sogar das Getreide in Maßen gesund für den Hund. Sollte eine Unverträglichkeit bekannt sein, musst du darauf achten, dass das Getreide von einer anderen geeigneten Zutat ersetzt worden ist. Verzichte auf eine getreidefreie Hundenahrung, wenn dein Hund untergewichtig ist. Im Getreide sind wertvolle Mineralien, Vitamine und Eiweiße enthalten, die für den Hund ebenfalls wichtig sind.

Allerdings sollte der Hund das Getreide in kleinen Mengen zu sich nehmen. Im Getreide sind viele Kohlenhydrate enthalten, die der Hundemagen in Stärke zersetzt und anschließen in Energie umwandelt. Doch der Getreideanteil im Hundefutter sollte nicht zu groß sein, denn zu viel von dem Getreide kann dem Hund schaden. Schließlich sind im getreidereichem Hundefutter kaum wichtige Enzyme drin. Folglich ist die Bauchspeicheldrüse mit der Produktion von Enzymen überfordert und das ruft gesundheitliche Probleme bei dem Vierbeiner vor. Darüber hinaus kommt es zu Fehlgärungen, weil im Mangen nicht genug Magensaft gebildet wird.

Folglich werden Bakterien nicht abgetötet und es kommt zum Magenumdrehungen, Durchfällen und Parasitenbefällen. Ferner entwicklen Hunde bei einer weiteren getreidereichen Fütterung eine Unverträglichkeit gegenüber Getreide. Die Ursache für die Unverträglichkeit liegt oft im Gluten, welches als ein natürliches Bindemittel für das Getreide dient. Wenn ein Hund bereits eine Unerträglichkeit entwickelt hat, muss gänzlich auf das Getreide im Hundefutter verzichtet werden.

Vorteile

  • Für Hunde mit Getreideallergie verträglich
  • Gesund in Maßen

Nachteile

  • Durch übermäßig viel Getreide kommt es zu Erkrankungen
  • Es muss auf Ersatzprodukte zugegriffen werden

Du musst einige beachten, wenn du deinen Vierbeiner Freund ohne Getreide ernähren möchtest. Das Getreide sollte durch eine Zutat ergänzt werden, welche energiezuführend und gleichzeitig für den Hund verträglich ist. Zu den pflanzlichen Alternativen zählen Erbsen, Kartoffeln, Tapioka und Topinambur. Sollte dein Hund auch gegen Gluten allergisch sein, musst du auf eine Pseudogetreidesorte zurückgreifen.

Zu solchen gehören Amarant, glutenfreier Reis, Qinoa, Hirse oder Buchweizen. Als Ersatzprodukt eignen sich auch Soja und Mais. Doch bei diesen Getreidesorten ist die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit sehr hoch. Sollte dein Hund an Untergewicht leiden, kommt eine getreidefreie Ernährung nicht in Betracht. Dein Hund benötigt die Energie, die im Getreide enthalten ist, um an Gewicht wieder zulegen zu können.

Trockenfutter ohne Zusatzstoffe: Ist es sinnvoll und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?

Für deinen Hund sind einige Zusatzstoffe gesund und wichtig. Zu solchen zählen Spurenelemente, Mineralien, Magnesium, Kalzium, Phosphor, Natrium, Kupfer, Kalium, Zink, Jod, Eisen und Mangan. Auf der Zutatenliste findest du diese als Rohasche angegeben. Wenn das Hundefutter in einem Ofen verbrannt wird, entsteht Rohasche. Fette, Kohlenhydrate, Eiweiße und Wasser verschwenden. Es bleiben nur die Mineralien und Spurenelemente als Rohasche übrig. Bei einem Hundefutter sollte der Anteil an Rohasche 5 bis 7,5 Prozent nicht übersteigen. Höhere Werte sind nicht empfehlenswert, da sie zu Problemen bei der Verdauung führen können.

Vorteile

  • Künstliche Zusatzstoffe nicht enthalten
  • Weniger Verdauungsprobleme und weniger Allergien

Nachteile

  • Gesunde und natürliche Zusatzstoffe fehlen

Du kannst an deinen Hund auch Hundefutter mit künstlichen Zusatzstoffen verfüttern. Wenn du auf der Verpackung die E-Nummer siehst, erkennst du, dass es sich um künstliche Zusatzstoffe handelt. Hierunter fallen künstliche Aromen, Farbstoffe und Konservierungsstoffe, die Verdauungsproblemen und Allergien bei dem Hund hervorrufen können.

Trockenfutter ohne tierische Nebenerzeugnisse: Ist es sinnvoll und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?

In den tierischen Nebenerzeugnissen sind wichtige Nährstoffe enthalten, die zu einer artgerechnet und natürlichen Fütterung des Hundes beitragen. Allerdings gibt es auch schlecht verträgliche Nebenerzeugnisse, die man als Hundehalter meiden sollte. Hinten auf der Verpackung des Hundefutters erkennst du, ob es sich um gute oder schlechte Nebenerzeugnisse handelt. Bei den tierischen Nebenerzeugnissen handelt es sich um Küchen-, Schlacht- und Speiseabfälle.

Für den menschlichen Verzehr sind diese Bestandteile nicht mehr geeignet und deswegen finden sie ihre Verwendung in der Tiernahrung. Zu den tierischen Nebenerzeugnissen zählen außerdem Sehnen, Klauen, Haut, Augen, Organe und Blut. Allerdings schaden sie dem Hund nicht und sind sogar gesund, denn sie sorgen für eine ausgewogene Ernährung.

Vorteile

  • Keine minderwertigen tierischen Nebenerzeugnisse
  • Verdauungsprobleme lassen sich vermeiden

Nachteile

  • Gesunde tierische Nebenerzeugnisse fehlen
  • Künstliche Zusatzstoffe

In den tierischen Nebenerzeugnissen können sogar viele wichtige Nährstoffe enthalten sein. Das trifft auf Lunge, Leber und Pansen zu. In den Pansen sind pflanzliche Rückstände wie Enzyme, Spurenelemente und Mineralstoffe enthalten. Selbst Federn und Haare machen dem Hund nichts aus, denn dadurch kann der Hund Bandwürmer besser ausscheiden. Sollte das Hundefutter über keine tierischen Nebenerzeugnisse verfügen, werden diese meistens durch künstliche Zusatzstoffe ergänzt.

Jedoch sind diese schwer verdaulich und bringen keinen Nutzen für den Hund. Auf der Liste der Inhaltsstoffe kannst du nachsehen, ob es sich um schädliche oder nützliche Nebenerzeugnisse handelt. Sollte auf der Verpackung nur ein Begriff „tierische Nebenerzeugnisse“ zu finden sein, kannst du davon ausgehen, dass es sich um minderwertige tierische Nebenerzeugnisse handelt. Wenn die einzelnen Bestandteile von den tierischen Nebenerzeugnissen auf der Verpackung genau aufgelistet sind, kannst du dir sicher sein, dass es sich um nützliche Bestandteile handelt. Folglich kannst du dir sicher sein, dass du deinem Hund die richtige Ernährung bietest.

Biotrockenfutter: Für welche Hund ist es geeignet und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?

Oft ist dieses Hundefutter für Allergiker verträglich, weil sich die Zubereitung auf die chemikalienfreien Zutaten basiert. Der ökologische Anbau der Bio-Hundenahrung unterliegt strengen Europäischen Ökoverordnungen und Richtlinien. Folglich enthält die Bio-Hundenahrung nur Fleisch aus einer artgerechten Tierhaltung und ist komplett frei von künstlichen Aromen oder Zusatzstoffen. Die Schlachttiere bekommen weder Kraftfutter noch werden von mit Wachstumshormonen oder Antibiotika gespritzt. Ferner wird bei der Herstellung von Bio-Hundefutter keine Gentechnik verwendet. Deswegen unterstützt du mit dem Kauf von Bio-Hundefutter nicht nur die Lebensqualität deines Hundes, sondern auch die Lebensqualität von den Schlachttieren.

Vorteile

  • Schlachttiere werden artgerecht gehalten
  • Künstliche Zusatzstoffe fehlen
  • Keine Gentechnik
  • Für Allergiker geeignet
  • Ethisch und moralisch vertretbar

Nachteile

  • Teurer im Einkauf

In der gewöhnlichen Hundenahrung ist viel weniger Fleisch enthalten, als in dem Bio-Hundefutter. Deswegen bekommt dein Hund sicherlich die Menge an Proteinen, die er tatsächlich benötigt. Ferner stammen alle Lebensmittel für die Herstellung des Hundefutters aus einem ökonomischen Anbau. Aus diesem Grund wird auch das Gemüse ohne den Einsatz von Pflanzenschutzmittel behandelt. Der Stückpreis gehört zu dem größten Nachteil von Bio-Hundefutter. Das ist die teuerste Ernährungsmethode für deinen Vierbeiner. Deswegen musst du selbst entscheiden, ob sich dieser Aufpreis für dich lohnt.

Vegetarisches oder veganes Hundefutter: Für welche Hund ist es geeignet und worin liegen hier die Vor- und Nachteile?

Ein Hund kann auch vegetarische Nahrung zu sich nehmen, da sein Magen auch pflanzliche Kohlenhydrate und Eiweiße verwerten kann. Demnach ist sogar in bestimmten Fällen eine rein vegetarische Ernährung für den Hund ratsam. Sollte es sich bei deinem Vierbeiner um Verdauungsprobleme oder Haut- oder Fellbeschwerden handeln, empfehlen wir auf ein vegetarisches Hundefutter umzusteigen. Trotzdem muss dein Hund von dem Tierarzt gecheckt werden, ob es kein Bedarf an tierischen Nährstoffen fehlt.

Vorteile

  • Für Hunde mit sensiblen Magen oder mit Haut- und Fellproblemen geeignet
  • Keine Schlachtung von Tieren

Nachteile

  • Ersatzprodukte müssen dem Hund verabreicht werden
  • Häufige Tierarztbesuche
  • Zeitintensiv

Dein Hund sollte bestimmte Ersatzprodukte zu sich nehmen, um Mangelerscheinungen vorzubeugen. Wenn diese nicht im vegetarischen Hundefutter enthalten sind, musst du sie zusätzlich deinem Hund geben. Eier oder Magerquark eignen sich bestens als natürliche Ersatzprodukte für deinen Vierbeiner.

Dadurch bekommt das Tier alle wichtigen Eiweiße. Solltest du viel Wert auf eine vegane Ernährung legen, empfehlen wir spezielles Pulver zu kaufen, welches als Nahrungsergänzungsmittel unter die Nahrung gemischt wird. Das Pulver enthält wichtige Spurenelemente, Mineralstoffe und Vitamine.

Was sind die Kaufkriterien und wie kannst du die einzelnen Hundefutter miteinander vergleichen?

In diesem Abschnitt möchten wir auf die wichtigen Kaufkriterien eingehen, die du vor dem Kauf unbedingt beachten solltest. Dadurch wird dir die Entscheidung leichter fallen und du wirst dich schneller für ein passendes Produkt entscheiden können. Vor dem Kauf musst du Rücksicht vor allem auf deinen Hund nehmen. Schließlich bekommt das Futter dein Hund zu fressen und sollte es sich um einen Allergiker handeln, muss das Hundefutter speziell abgestimmt sein. Hierbei handelt es sich zusammengefasst um folgende Punkte:

  • Rasse
  • Gewicht
  • Alter
  • Aktivität
  • Allergien / Unverträglichkeiten
  • Qualität

In den nachfolgenden Absätzen bekommst du wichtige Informationen zu den oben genannten Punkten.

Die Auswahl des richtigen Hundefutters erfordert die Berücksichtigung aller spezifischen Merkmale, die auf deinen Vierbeiner Freund zutreffen.

Rasse

Die meisten Hersteller unterscheiden ihre Hundefutter für kleine und große Hunde. Schließlich spielt die Rolle des Tieres keine unerhebliche Rolle. Hier musst du auf den Nährstoffgehalt im Hundefutter achten, denn der Hund sollte ausreichend Nährstoffe für seine Körpergröße bekommen. Auch beim Kauen können Probleme auftreten, denn die viel zu kleinen Stückchen, die für einen kleinen Hund zum Kauen perfekt geeignet sind, könnten von dem großen Hund schnell verschluckt werden.

Der kleine Hund könnte die großen Stückchen kaum kauen und würde sich nach kurzer Zeit mit dem Kauen überfordern. Darüber hinaus variiert der Nährstoffgehalt, denn kleinere Hunderassen sind meistens aktiver und bewegen sich mehr als große Hunde. Dementsprechend benötigen sie deutlich mehr Nährstoffe als große Hunderassen. Bei großen Hunden können Gelenk- und Knochenbeschwerden auftreten und deswegen muss die Nahrung speziell an große Hunderassen abgestimmt sein.

Gewicht

Bei der Futterauswahl spielt das Gewicht auch eine wichtige Rolle. Für einen übergewichtigen Vierbeiner sollte die Energiezufuhr in Form von Getreide direkt gedrosselt werden. Entscheide dich für ein energieärmeres Hundefutter, wenn dein Hund bereits etwas zu viel Gewicht auf die Waage bringt. Die Flasche Portionieren des Futters kann auch dazu führen, dass dein Hund an Untergewicht leidet. In solchen Fällen muss die Energiezufuhr in Form von Kohlenhydraten aus dem Getreide erhöht werden.

„Greife auf keinen Fall auf die gewöhnliche Hundenahrung zu, wenn dein Hund zunehmen soll. Es gibt spezielles Aufbaufutter, welches mit vielen Nährstoffen versehen ist.“

Alter

Zu einem Großteil wird der Energiebedarf des Hundes durch das Alter bestimmt. Zum Beispiel benötigen Welpen viel mehr Energie als ausgewachsene Hunde. Senioren bewegen sich deutlich weniger als Welpen und benötigen deshalb ein Hundefutter, welches wenig Energie liefert und somit verhindert, dass der Hund Übergewicht bekommt. Besonders bei den Senioren ist es wichtig, auf ein spezielles Hundefutter zu achten. Schließlich bedeutet die Überversorgung an Nährstoffen, dass der Senior schnell zunimmt und an Übergewicht leidet. Darüber hinaus sollte die Nahrung Vitamine und reich an Kalzium sein.

Rohfütterung wird häufig bei den Welpen durchgeführt, doch hier musst du darauf achten, dass die Welpen mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt werden. Es hängt ganz individuell von der Rase deines Hundes ab, wann die Altersschwäche eintritt. Der Eiweißgehalt im Futter sollte keinesfalls zu hoch sein, denn das könnte schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Im Alter arbeiten die Nieren, die Leber und der Stoffwechsel nicht mehr so gut. Aus diesem Grund sollte ein für Senioren speziell zugeschnittenes Hundefutter gekauft werden.

Die ausgewogene Ernährung sollte mit viel Bewegung kombiniert werden. Achte genau auf die Reaktion des Hundes, um eine eventuelle Erschöpfung zu vermeiden. Ein Spaziergang von 1 bis 6 Stunden sollte am Tag vollkommen ausreichen. Hierbei kommt es ebenfalls auf die Rasse des Hundes an.

Aktivität

Bei der Futterauswahl ist die Aktivität deines Hundes maßgeblich. Bei viel Bewegung haben Hunde genauso wie Menschen einen erhöhten Energiebedarf, der durch die Nahrung gedeckt werden muss. Wenn du deinen Hund physischen Belastungen aussetzt und viel mit ihm trainierst, solltest du ihn mit reichlich Nährstoffen versorgen. Solltest du häufig mit deinem Hund beispielsweise joggen gehen, kannst du ihm ein spezielles „High-Energy-Futter“ kaufen. Schließlich trinkst du auch einen Eiweißshake nach deinem harten Training.

Allergien / Unverträglichkeiten

Es gibt viele Hunde, die unter einer Unverträglichkeit oder einer Allergie leiden. Die tierischen Eiweiße spielen häufig eine entscheidende Rolle, bei der Entstehung einer Allergie. Darüber hinaus entstehen Allergien auch im Laufe der Zeit. Aus diesem Grund solltest du folgende Produkte als häufigste Ursache für eine Allergie ansehen und bei den ersten Anzeichen von der täglichen Ration des Hundes streichen:

  • Lamm
  • Rind
  • Kuhmilch
  • Schwein
  • Sojaprodukte
  • Hühnerei
  • Gluten und Getreide

Die Ursache für eine Unverträglichkeit können künstliche Farb- oder Konservierungsstoffe sein. Auch Futterbestandteile von schlechter Qualität können der Auslöser einer Unverträglichkeit sein. Aus diesem Grund empfehlen wir auf qualitativ hochwertiges Futter zu setzen, welches über keine chemischen Zusätze verfügt. Es gibt auch spezielles hypoallergenes Hundefutter, welches du deinem Allergiker Hund geben kannst.

Qualität

Eines der wichtigsten Kaufkriterien ist die Qualität des Futters. Schließlich kannst du mit einem qualitativ hochwertigen Futter Krankheiten und Unverträglichkeiten vorbeugen. Insgesamt trägt qualitatives Hundefutter dazu bei, dass dein Hund gesund und glücklich ist. Getreide ist nur in Maßen gesund und deshalb darf ein gutes Hundefutter nur bisschen Getreide beinhalten. Auf der Verpackung sollten die tierischen Nebenerzeugnisse namentlich aufgelistet werden. Zur guter Letzt sollte das Futter den Nährstoffbedarf des Hundes decken können.

Wissenswertes über Hundefutter – Expertenmeinungen und Rechtliches

Wie sieht es mit der Verdauungszeit bei dem Hundefutter aus?

Meistens sprechen wir von einer Verdauungszeit von 5 bis 8 Stunden. Hierbei spielt auch der individuelle Stoffwechsel des Hundes eine wichtige Rolle. Schließlich verdaut ein junger Hund die Nahrung innerhalb weniger Stunden, während der ältere Hund deutlich länger benötigt. Es gilt grundsätzlich Folgendes:

  • Kleinere Portionen werden schneller verdaut und verweilen nicht so lange im Magen wie größere
  • Lösliche Faserstoffe durchlaufen den Magen langsamer als unlösliche
  • Die flüssige Nahrung bleibt nicht so lange im Magen wie feste Nahrung
  • Fettarme Nahrung wird schneller verdaut als fetthaltige Nahrung

Wo sollte ich das Hundefutter aufbewahren?

Das Futter kann in einem Plastik- oder Glasgefäß aufbewahrt werden. Die Nahrung bleibt somit frischer und verliert nicht ihren ursprünglichen Geschmack. Ist die Verpackung innen mit einer dünnen Metallschicht überzogen, kannst du hier problemlos das Futter aufbewahren. Der luftdichte Verschluss ist sehr wichtig, damit das Aroma nicht entweichen kann. Achte auch auf den Aufbewahrungsort, damit dein Vierbeiner das Futter nicht selbst herausholen kann.

Wie lange ist das Hundefutter haltbar?

Diese Frage hängt ganz damit zusammen, wie lange die Verpackung geöffnet liegt. Ist die Verpackung verschlossen, empfehlen wir das Mindesthaltbarkeitsdatum auf der Verpackung aufzusuchen. Ist die Verpackung geöffnet, muss das Hundefutter innerhalb von 2 bis maximal 3 Tagen aufgebraucht werden. Teile den Inhalt in kleine einzelne Behälter auf, wenn du das Hundefutter in sehr großen Verpackungen kaufst. Beachte immer das Verfallsdatum auf der Rückseite der Verpackung.

Wie wird Hundetrockenfutter hergestellt?

Das Hundetrockenfutter wird durch das soggenanten Pelletierverfahren hergestellt. Hierbei handelt es sich um einen Kaltpressung. Es gibt auch das Extrudierverfahren, welches die gebackene Maße in eine bestimmte Form mit einem starken Druck presst. Die Kohlenhydrate werden durch die Erhitzung von 100 Grad Celsius aufgeschlossen und sind für deinen Hund leicht verdaulich. Ist der Pressvorgang abgeschlossen, kommt das Coating zum Einsatz.

Hierbei werden Fette, Eiweiße und Vitamine in einer Lösung auf das Trockenfutter aufgesprüht. Wenn wir uns dem Pelletieren widmen, entsteht das Trockenfutter bei einer Erhitzung von lediglich 75 Grad Celsius. Die verschiednen Rohstoffe werden in einer gemahlenen Form vermischt und zu einer Masse gemacht. Anschließend verklebt die Maße und wird in eine Form gepresst.

Quellen: Literatur und weiterführende Verweise

  • Helmut Meyer, Jürgen Zentek: Ernährung des Hundes. Enke, 2010
  • http://www.tiermedizinportal.de/ernaehrung/trockenfutter-oder-nassfutter-was-ist-fur-hunde-besser/433943
  • http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/hunde-diese-lebensmittel-sind-fuer-hunde-toedlich-a-1092491.html

Bildnachweis:

    • https://pixabay.com/de/photos/dosen-hundefutter-fleisch-b%C3%BCchsen-3225861/
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Letzte Aktualisierung am 17.06.2019 um 16:51 Uhr / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Veröffentlicht von Redaktion Haustiermensch

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